„Nur mal kurz die Welt retten“ - Jeder 2. Kunde hat Ökostrom!

Spätestens seit Fridays for Future ist der weltweite Klimawandel bei den Menschen angekommen. Die Bevölkerung achtet immer mehr auf einen klimafreundlichen Konsum. Ob es die Fahrt mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto ist, ob es der hohe Fleischkonsum ist, der langsam zurückgeht oder die bewusste Entscheidung für Ökostrom. Im Jahr 2019 lag der Konsum von Ökostrom mit 12,67 Mio. Personen bei 18 Prozent für ganz Deutschland. Damit ist die Zahl der Ökostromkunden seit 2015 jährlich um 1 Mio. Personen gestiegen.

Man kann sagen, es hat ein Umdenken eingesetzt, hinzu einem nachhaltigen Verbraucherverhalten. Dieser Umdenkungsprozess in den Köpfen der Menschen ist ein Kriterium, warum wir unser Stromproduktportfolio neu strukturiert haben.
Ein weiterer Punkt ist unsere Unternehmensentwicklung, die seit 2019 verstärkt in Richtung Nachhaltigkeit geht. Zum einen haben wir eine PV-Anlage auf dem Dach unseres Verwaltungsgebäudes installiert, der Fuhrpark der Technischen Werke Staßfurt wird sukzessive auf Elektro-Fahrzeuge umgestellt und wir weiten kontinuierlich die Angebote zur Gesundheitsförderung für unsere Mitarbeiter weiter aus.


Nachdem wir den Prozess für nachhaltiges Handeln im eigenen Unternehmen angestoßen haben, wollen wir das Thema Nachhaltigkeit auch unseren Kunden näherbringen. Daher haben wir uns entschieden, ein Zeichen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen und stellen ab 2021 unser Stromprodukt „LieblingsStrom“ komplett auf „Ökostrom“ um. Das heißt, ab 01.01.2021 werden wir dem globalen Klimawandel so viel entgegensetzen, wie es für uns als lokaler Energiedienstleister wirtschaftlich möglich ist, ohne dass dadurch Mehrkosten für unsere Kunden entstehen. Mit der Umstellung auf „Ökostrom“ bezieht ab Januar 2021 jeder LieblingsStrom-Kunde und damit jeder zweite Stromkunde automatisch 100 % sauberen Strom. Der Name „LieblingsStrom“ bleibt bestehen, nur die Art der Stromerzeugung ändert sich von „konventionell erzeugt“ in „grün erzeugt“. Da sich bereits 8.400 Kunden für den LieblingsStrom entschieden haben, profitieren unsere Kunden jetzt nicht nur von einem TOP Preis-/ Leistungsverhältnis, sondern wir ermöglichen es unseren Kunden, selbst einen kleinen persönlichen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten und so die Welt von morgen mitzugestalten. Denn nur, wenn jeder seinen Betrag zum Erhalt unserer Umwelt leistet, haben wir eine Chance unsere Welt, so wie wir sie kennen, zu erhalten.

 

Nachhaltige Stromproduktion!


Wir haben uns bewusst für das durch den TÜV Rheinland geprüfte Label RenewablePLUS entschieden. Damit stellen wir sicher, dass unser LieblingsStrom zu einer nachhaltigen Strukturentwicklung und zum Aus- und Zubau der Erneuerbaren Energien beiträgt. Mit dem Geld aller LieblingsStrom-Kunden, welches in die Beschaffung des Stroms fließt, fördern wir nachhaltige Strukturen die über die gesetzlichen Anforderungen zum Ausbau Erneuerbarer Energien hinausgehen. Das RenewablePLUS Label garantiert, dass die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke anfallenden CO2-Emissionen durch Emissionsminderungszertifikate klimaneutral gestellt werden. Das heißt, der Ökostrom wird zu 100 % aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Dies wird durch international anerkannte Herkunftsnachweise sichergestellt, die die Herkunft aus Erneuerbaren Energien verlässlich und transparent dokumentieren. In Deutschland geschieht dies über das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes.

Helfen Sie mit – damit der Strom 100 % klimaneutral wird!
Mit Ihrer Entscheidung für unseren grünen LieblingsStrom, haben Sie es in der Hand! Sie gestalten aktiv mit, auf welche Art und Weise der Strom erzeugt wird. Ihnen liegt etwas an einer sauberen Umwelt, dann helfen Sie uns, durch die Wahl von „LieblingsStrom“ den Strommix in Deutschland noch sauberer zu gestalten.

 

Was hat der Kunde davon, wenn er grünen Strom bei seinem Stadtwerk einkauft?

Rein physikalisch betrachtet ist Strom, so wie er aus der Steckdose kommt, gleich Strom. Denn wenn wir den Lichtschalter betätigen wird es hell, egal mit welchem Stromanbieter der Kunde einen Vertrag abgeschlossen hat. Aber woher weiß er eigentlich, ob er konventionellen oder nachhaltigen Strom bezieht?
Der wesentliche Unterschied, welcher Strom in der Stromleitung zu Hause fließt, liegt in der Stromgewinnung und lässt sich gut anhand eines „Stromsee-Modells“ erläutern.

Das Modell des „Stromsees“ steht symbolisch für die gesamte Strommenge, die von allen Stromgewinnungsanlagen in Deutschland, in das deutsche Stromnetz eingespeist wird.
Daher ist es so, dass alle Erneuerbaren Energien und alle konventionellen Kraftwerke ihren Strom in den sogenannten Stromsee einspeisen. Für den Endkunden macht das in der täglichen Nutzung erst mal keinen Unterschied. Der Strom, der aus der Steckdose kommt, ist physikalisch immer der Gleiche. Entscheidend ist die Zusammensetzung des Stromsees. Je mehr erneuerbare Energiequellen in den Stromsee einspeisen, um so sauberer wird der deutsche Stromsee. Im Jahr 2019 bestand der Strommix, also der prozentuale Anteil der Energieträger, aus denen Strom erzeugt wird, zu 54 % aus Atomkraft und fossilen Energiequellen und zu 46 % aus erneuerbaren Energien. Das heißt, allein von 2019 zu 2018 erreichte der Zuwachs an erneuerbaren Energien bereits eine Quote von 13,3 % (Quelle: Fraunhofer ISE 12|2019; strom-report.de).

Wie sich der Stromsee zusammensetzt, bestimmt der Stromkonsument mit der Wahl seines Stromtarifes. Je mehr regenerativer Strom in den Stromsee eingespeist wird, desto umweltfreundlicher wird die Gesamtzusammensetzung des Stromsees. Und durch die Wahl des Stromtarifes können Verbraucher mitentscheiden, wie sauber der Stromsee in Zukunft sein wird.